Cryotherapie
Die Cryotherapie findet in der Dermatologie eine breite Anwendung und wird schon seit einigen Jahrzehnten eingesetzt. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Cryobehandlungen wird in der Dermatologie für die Cryotherapie flüssiger Stickstoff mit einer Temperatur von minus 196°C eingesetzt. Damit ist es möglich die erkrankten Zellen resp. das Gewebe gezielt zu zerstören.
DermaCentrum appliziert den Stickstoff mittels eines Richtsprays oder mittels einer geschlossenen Sonde auf die erkrankte Stelle. Der sehr hohe Gefriergradient, bedingt durch die sehr tiefe Temperatur des Stickstoffs, bewirkt eine sofortige Kristallisierung der zellulären Strukturen, was eine zuverlässige Zerstörung der krankhaften Struktur garantiert , aber gleichzeitig das umliegende gesunde Gewebe schont.
DermaCentrum setzt die Cryotherapie vielfach ein: bei Vorstufen vom Hautkrebs, bei Warzen, bei unschönen Narben oder bei diversen entzündlichen Erkrankungen. Es kann an jeder Körperstelle durchführt werden.
Nach der Behandlung, wenigen Stunden später, entsteht eine kleine Blase mit leicht gelblichen od. leicht blutigem Inhalt. Der Prozess der Blasenbildung kann schmerzhaft sein; in der Regel sind aber keine Schmerzmittel erforderlich. Innerhalb 1-2 Tage trocknet es ein und es bildet sich eine bräunliche Kruste. Es braucht keinen Verband oder Pflaster, die behandelte Stellen kann auch durchaus nass werden. Nach 8-12 Tagen, je nach Lokalisation, fallen die Krusten spontan ab. Die Haut bleibt für eine kurze Zeit rosarot, gleicht sich dann mit der Zeit zunehmend der normalen Haut an. Nur manchmal, oft wenn eine besonders tiefe Behandlung notwendig war, können die Stellen leicht aufgehellt bleiben.
Die Cryotherapie kann, falls erforderlich, ohne Nachteile problemlos wiederholt werden.