Haarerkrankungen

Haarverlust oder auch ein unterwünschter Haarwuchs sind oft nicht nur ein optisch-ästhetisches Problem, sondern sie können sich auch erheblich auf unser Wohlbefinden, Selbstvertrauen und unsere Psyche auswirken. Haarerkrankungen können einerseits übermässigen Haarwuchs (Hirsutismus) oder  abnormen Haarverlust betreffen. Aber auch Veränderungen der Haarqualität können Ausdruck einer Erkrankung sein. Ursachen für krankhafte Veränderungen der Haare gibt es viele: An erster Stelle steht der hormonbedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie), unter dem drei Viertel der Männer und zirka ein Drittel der Frauen leiden. Ein Haarverlust kann altersabhängig sein oder krankhaft wie der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) auftreten. Die Trichologie, also Wissenschaft der Haarkrankheiten, nennt zahlreiche Formen kranker Haare, angeborene und erworbene. Der Haarschaft, die Farbe, das Wachstum können gestört sein. Ein Problem stellen auch zu viele Haare an meist unerwünschten Stellen dar.

 

Diagnose

Im DermaCentrum klären wir zuerst ab, ob hinter der Haarerkrankung eine allgemein-medizinische Erkrankung steckt. Erst danach widmen wir uns der Untersuchung der Haare und Kopfhaut. Dazu bedienen wir uns der Auflichtmikroskopie, des Trichogramms, das uns Hinweise auf den Zustand der Haarwurzeln liefert, der Kopfhautbiopsie, mikrobiologischer Untersuchungen und Blutkontrollen.

 

Therapie

Steht die Ursache der Haarerkrankung fest, stehen uns im DermaCentrum  verschiedene Medikamente zum Einnehmen und Auftragen zur Verfügung. Die Therapie richtet sich nach Ursache, Alter, Ausprägung der Haarerkrankung und Geschlecht. Sind Haarwuchsstörungen, vor allem bei Frauen, rein hormonell bedingt, diskutieren wir mit Gynäkologen über die geeignete Behandlung.

Manchmal ist eine Haarstörung auch Ausdruck einer falschen Pflege. Wir geben Ihnen gerne Tips zur richtigen Pflege Ihrer Haare.