Hautkrebsrisiko Beurteilung
Hautkrebs-Früherkennung kann lebensrettend sein. Vor allem für Menschen, die sich als Jugendliche viel der Sonne ausgesetzt haben. Nicht immer lässt sich eine Veränderung aber selber feststellen. Es braucht die Bewertung eines fachlich versierten Spezialisten. Er verfügt über die richtigen Instrumente, um ein individuelles Risiko einschätzen zu können.
Haukrebs kann sich einerseits auf einer zuvor gesunden, unauffälligen Haut entwickeln, andererseits auch aus bestehenden Muttermalen. Neu entstandene Knötwechen, Verhärtungen oder Flecken, die nicht spätestens nach drei Monaten verschwinden oder sich sogar vergrössern, sollten diesbezüglich das Hautkrebsrisiko untersucht werden.
Pigment- und Muttermale, auch Leberflecken genannt, sind an sich harmlos. Wenn ein Mal grösser und plötzlich tastbar wird, die Farbe verändert, sich asymmetrisch ausbreitet oder gar blutet, dann ist es höchste Zeit, einen Dermatologen aufzusuchen.
Mit der Auflichtmikroskopie werden verdächtige Muttermale direkt auf der Haut „in vivo“ unter starker Vergrösserung untersucht und analysiert. Sollte sich der Verdacht erhärten, werden weitere diagnostische Schritte eingeleitet (Siehe unter „Basaliom/Spinaliom“ oder „Melanom“).
Im DermaCentrum verfügen wir über einen modernen BodyScan. Dieser ermöglicht eine lückenlose systematische Fotodokumentation der gesamten Hautoberfläche. Das automatisierte Analyseprogramm erkennt und zeigt verdächtige Veränderungen an. Ausserdem können dank der digitalen Aufnahmetechnik selbst kleinste Muttermale stark vergrössert und so klinisch begutachtet werden. Bei Folge aufnahmen im BodyScan werden neu gebildete Muttermale automatisch erkannt und angezeigt.
Die digitale Fotodokumentation wird in unserer Praxis gespeichert. So können wir schon minimale Veränderungen bei einer weiteren Kontrolluntersuchung erkennen. Das erlaubt uns, pathologisch veränderte Muttermale in einem möglichst frühen Stadium zu behandeln. Hautkrebs kann sich sowohl aus bestehenden Veränderungen als auch auf einer vorgängig gesunden Haut entwickeln. Auf Wunsch kann die digitale Fotodokumentation dem Patienten auf einem digitalen Träger ausgehändigt werden.
Bei rechtzeitiger Diagnosestellung haben die verschiedenen Hautkrebs-Typen sehr gute Heilungschancen. Das bedingt aber, dass der Patient oder die Patientin sich mindestens alle zwei Jahre einer Verlaufskontrolle unterzieht. Für Risiko-Gruppen, die sich oft an der Sonne aufgehalten haben oder aufhalten, empfehlen wir regelmässige fachärztliche Ganzkörper-Untersuchungen. Aber auch die Selbstuntersuchung hat einen hohen Stellenwert. Bildet sich eine wachsende Veränderung neu oder verändert sich ein Muttermal, sollte eine Konsultation vereinbart werden.
Weiterführende Links
http://assets.krebsliga.ch/downloads/risikofragebogen_2009_d_web.pdf